Termine
Japan Open, Chicago Open, Brazil International 02.10.2012

Schopfheim, Calgary, Tokio, Chicago, Sao Paulo, dies sind die Städte, welche ich in den letzten 2 Wochen besuchen durfte...

Die Trainingseinheiten in meiner Heimatstadt Schopfheim Anfang September schienen mir gut getan zu haben, so dass ich bestens vorbereitet, voller neuer Energie und Tatendrang die nächsten Turniere bestreiten konnte. Zunächst stand in Calgary ein Alberta Series an, welches wir zum Match-Training nutzten. Viele Spiele und zwei Siege sprangen am Ende für mich raus, welche unter anderem auch für die Qualifikation für das Series Finale Ende Mai zählen.

Bereits am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg nach Tokio, wo die Japan Open stattfanden. An dieses Turnier habe ich viele gute Erinnerungen, da ich dort schon zweimal zuvor das Viertelfinale im Einzel erreichen konnte. Im Jahr 2004 konnte ich Camilla Martin besiegen und 2009, ein Jahr nach dem Comeback nach meinem Achillessehnenabriss, gelang mir erneut ein Platz unter den besten acht, was unglaublich für mich war.
In diesem Jahr kam ich leider über die erste Runde nicht hinaus, aber immerhin gelang mir ein Satzgewinn gegen die Nr.6 der Setzliste aus Thailand. Ihre Stärke zeigte sie dann in den darauf folgenden Spielen, wo sie u.a. die amtierende Europameisterin Tine Baun bezwang und erst im Halbfinale scheiterte.
Einige Stunden später stand dann das Doppel an, wo ich mit Charmaine Reid auf eine koreanische Paarung traf. Eigentlich dachte ich, dass dies gar keine so schlechte Auslosung war, doch da schien ich mich ein wenig getäuscht zu haben. Nichts desto trotz wehrten wir uns 35 Minuten lang, mussten dann aber die Stärke unserer Gegner anerkennen und uns in zwei Sätzen geschlagen geben. Auch hier kamen unsere Gegner bis ins Halbfinale, wo sie gegen die späteren Finalisten verloren.
Anstelle der Achtelfinales waren wir dann in der British School of Tokyo zu Besuch, wo wir den Schülern und Lehrern einen Einblick in das Leben eines Leistungssportlers gaben, einen Schaukampf demonstrierten und mit den Schülern Badminton spielten. Es war ein gelungener Besuch und ich hoffe, dass wir alle Beteiligten für diese tolle Sportart begeistern konnten.

Nächster Stopp: Chicago. Hier waren wir bei den Chicago Open am Start, was wir wiederum als Training und Zwischenstopp für ein weiteres Turnier nutzten. Die Zeitverschiebung von 14 Stunden steckten wir weg und standen unmittelbar nach unserer Ankunft wieder auf dem Badminton Court. Ein bisschen verrückt ist das ja schon, aber das beste Mittel um einen Jetlag zu überwinden ist, aktiv zu bleiben. Und wenn nun mal am Wochenende früh morgens ein Spiel ansteht, dann kann man eben nicht ausschlafen, sondern muss seiner Pflicht nachgehen. Wir bissen uns also durch, absolvierten so manche Spiele und auch hier sprangen zwei Siege für mich raus, welche man gerne mit auf die Reise nimmt...

Zwei Tage nach dem Turnier ging es auch schon wieder weiter mit dem nächsten Langstreckenflug nach Brasilien. Wie schon in den letzten Jahren fanden die Brazil International in Sao Paulo statt, wo ich aber bislang noch nie gewinnen konnte. Dies sollte in diesem Jahr anders werden, denn aller guten Dinge sind ja angeblich drei...
Und so kam es dann auch, dass ich mich gegen alle meine Gegner bis ins Finale durchsetzte und doch tatsächlich zwei Titel bei einem Challenge Turnier gewinnen konnte. Da hat sich die Fliegerei auf jeden Fall gelohnt und ich bin froh, dass ich für den Aufwand mit zwei ersten Plätzen im Einzel und Doppel mit Charmaine Reid belohnt wurde. Dafür durfte ich mir dann auch einen Caipirinha gönnen... :)

Momentan trainiere ich in Calgary und werde mich bald wieder mit neuen Turnier Updates melden!

Lieben Gruß,
Nicole

P.S.: Alle meine Badminton Aktivitäten sind auch auf Facebook zu finden!
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