Termine
Peru und Tahiti International 28.04.2013

In den letzten zwei Wochen standen Internationale Challenge Turniere in Peru und Tahiti auf dem Programm, wo ich neben vielen schweißtreibenden Spielen auch viele neue und vor allem schöne Eindrücke vom Land und Leuten sammeln konnte…

Bei den Peru International konnte ich im Doppel zusammen mit Charmaine Reid die Bronzemedaille gewinnen. Im Einzel erreichte ich sogar das Finale, wo ich dann aber recht deutlich unterlag. Leider fand das Turnier nicht wie in den Vorjahren im Privat Club La Regatas, sondern in einer etwas größeren Halle statt, wo die Bedingungen alles andere als optimal waren. Schlechte Sicht und Zementboden machten die Spiele etwas anspruchsvoller und es blieb einem nichts anderes übrig als sich anzupassen. Das ist mir dann auch in den meisten Spielen gelungen, so dass ich mit meiner Leistung in Lima mehr als zufrieden war…

Nach dem Turnier habe ich mir die Zeit genommen um Machu Picchu, eines der sieben neuen Weltwunder, zu besuchen. Machu Picchu ist eine gut erhaltene Ruinenstadt in Peru und befindet sich in 2360 m Höhe. Sie wurde 1450 von den Inkas erbaut und zählt heute zu einer der größten Touristenattraktionen in Südamerika. Täglich besuchen durchschnittlich etwa 2000 Menschen die Sehenswürdigkeit. Ich hatte einen wunderschönen Tag und bin dankbar, dass ich diese Möglichkeit hatte…

Von Peru ging es weiter über Umwegen (Cusco-Lima-Houston-Los Angeles) nach Tahiti, wo nur vier Tage später die Tahiti International in Punaauia stattfanden. Zum dritten Mal nahm ich bei diesem Turnier teil, welches dafür wirbt, Badminton im Paradies zu spielen. Im dritten Anlauf ist es mir dann auch gelungen zusammen mit Charmaine Reid die Tahiti International zu gewinnen. Im Einzel reichte es nach einer erneut mehr als zufriedenstellenden Leistung zu einer Bronzemedaille.

Die Südsee ist ein Traum, aber um Badminton zu spielen definitiv zu heiß. Während unseren Spielen herrschte teilweise eine Luftfeuchtigkeit von 96%, was den Boden sehr rutschig machte. Es konnte auch schon mal passieren, dass einem aufgrund des vielen Schwitzens der Schläger aus der Hand rutschte. In den Spielpausen waren die Helfer damit beschäftigt die Spielfelder sauber zu machen, da sich darauf unheimlich viele Schweißtropfen befanden. Es war eine schweißtreibende Angelegenheit und ich bin sehr glücklich, dass dabei ein Sieg raus sprang.

Zurzeit bereite ich mich in Calgary auf die Boston Open vor, welche am kommenden Wochenende in Cambridge stattfinden. Dort werden viele ehemalige Topspieler erwartet, welche sich in den USA niedergelassen haben. Es wäre schön, wenn ich meinen Sieg vom Vorjahr im Doppel wiederholen könnte…
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