Termine
Dutch Open in Hertogenbosch 16.-21.09.03

Nach der dreiwöchigen Asienturnier, welche viel Motivation u. Spaß brachte, standen drei weitere Turniere in Europa auf dem Programm. Man hatte genau eine Woche Zeit sich von den Strapazen in Asien zu erholen, ehe es zu den Dutch Open nach s’ Hertogenbosch ging. Im Einzel hatte ich wie so oft eine bescheidene Auslosung. Ich traf auf die derzeit beste Koreanerin. Im ersten Satz konnte ich ihrem Tempo überhaupt nicht standhalten u. rannte den Bällen nur hinterher. Es waren zwar teilweise ganz gute Ballwechsel dabei, jedoch gelang es mir nicht einen einzigen Punkt zu machen. Hinzu kam, dass ich mich körperlich ganz u. gar nicht gut fühlte u. ziemlich schnell müde wurde, ein Gefühl, das ich normalerweise überhaupt nicht kenne. Trotz des schlechten Zustandes gelang es mir im zweiten Satz mit 7-4 in Führung zu gehen. Leider brach ich dann dermaßen ein, so dass ich den Satz zu 7 abgeben musste. Das Atmen fiel mir schwer, da Verspannungen im ganzen Rückenbereich auf den Brustkorb drückten u. ich mich dadurch eingeengt fühlte. Das Wohlbefinden war alles andere als gut, doch ich wollte versuchen wenigstens die erste Runde im Doppel zu überstehen. Doch da hatten unsere Gegner aus Malaysia was dagegen. Nachdem wir den ersten Satz unglücklich in der Verlängerung verloren hatten ging im zweiten Satz gar nichts mehr u. wir haben uns regelrecht vom Feld schießen lassen. Durch meine schlechte Verfassung wurde Juliane immer unsicherer u. jegliche Kommunikation auf dem Feld war dahin. Teilweise liefen wir uns gegenseitig im Weg rum oder wir rannten beide zu den Bällen, die dann doch keiner von beiden schlug. Es ging einfach nichts mehr… Hinzu kam noch, dass Juliane ihre Wutausbrüche absolut nicht mehr unter Kontrolle hatte u. kurz vor einer Verwarnung stand.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass es vielleicht besser gewesen wäre dieses Turnier nicht zu spielen. Aber danach ist man immer schlauer…

Von den Dutch Open ging es dann mit einem Zwischenstop in Köln zum Bundesligaauftakt nach Friedrichshafen. Mit meinem neuen Verein EBT Berlin konnte ich ein 4-4 Unentschieden erkämpfen, was für viele bestimmt überraschend war. Von Friedrichshafen ging es dann Richtung Berlin, wo ich einen Tag verbrachte, ehe ich zu den Danish Open nach Arhus fuhr.

Wie es dort lief u. ob ich in einer besseren Verfassung war erfahrt ihr in meinem nächsten Bericht. Also, bis dann

 

Eure

Nicole

 

 

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